Die 5 besten Festbrennweiten für Einsteiger

von Max
0 kommentieren

Die ersten paar hundert Fotos sind mit der neuen digitalen Spiegelreflex geschossen und du hast immer noch mehr Ideen, was du als nächstes fotografieren möchtest. Irgendwann kommst du an den Punkt, an dem deine Kreativität die Möglichkeiten der Kamera übersetigt. Jetzt machen viele Anfänger den ersten Fehler. Sie behalten das Objektiv und kaufen einen neuen, besseren Kamera-Body. Das wird schnell sehr teuer und die Resultate überzeugen am Ende dann doch irgendwie nicht. Der zweite Fehler den Fotografieanfänger machen, ist sich ein 35mm Objektiv zu kaufen, nur um dann festzustellen, dass Sie anstatt des 35mm Bildausschnittes einen 50mm Bildausschnitt haben, da Sie den Cropfaktor von Einsteigerkameras nicht bedacht haben.

Deswegen solltest du am Anfang auf zwei grundlegende Dinge achten. Den Cropfaktor deiner Kamera und was für Motive du hauptsächlich fotografieren möchtest.

 

Der Cropfaktor

Die alles entscheidende Frage ist: Hast du eine Kamera mit Vollformat-Sensor oder APSC-Sensor? Solltest du das nicht genau wissen, kannst du in deinem Handbuch nachschauen oder im Internet nach deinem Kameramodell suchen und dort beim Hersteller die Infos herausfinden. Verschiedene Kamerahersteller haben auch unterschiedliche Cropfaktoren! Nikon und Sony haben einen Cropfaktor von 1.5. Canon Kameras haben sogar einen Cropfaktor von 1.6 bei den APSC-Sensoren.

Aber warum ist der Cropfaktor jetzt so wichtig?

Ein kurzes Beispiel: Du hast eine Canon 650D. Diese hat einen APSC-Sensor und somit einen Cropfaktor von 1.6. Steckst du nun ein 35mm Objektiv auf das Bajonett, hast du keine 35mm Bildausschnitt, da du die Brennweite der Linse noch mit dem Cropfaktor multiplizieren musst. Die abgebildete Brennweite des 35mm Objektiv ist demnach 55mm auf deinem APSC-Sensor. Für einen 35mm Bildausschnitt brauchst du also eine 22mm Linse.

Im Gegensatz dazu hat eine Vollformat-Kamera bei 35mm auch einen 35mm Bildausschnitt, da diese keinen Cropfaktor besitzt.

 

Das Motiv

Mindestens genauso wichtig wie der Cropfaktor ist der Bildausschnitt den du fotografieren möchtest – das sogenannte Motiv.

Hier hast du nahezu endlose Möglichkeiten. Von Architekturfotografie, über Landschaftsfotografie bis hin zur Sportfotografie – jede hat eine andere Anforderung an deine Kamera und dein Objektiv. Für Architektur benötigst du kleine Brennweiten um möglichst viel von dem Motiv auf deinen Bildausschnitt und somit Sensor zu bekommen. Für Sportfotografie lichtstarke Teleobjektive mit einer hohen Brennweite, da das Motiv oft weiter entfernt ist und sich schnell bewegt. Das lichtstarke Objektiv erlaubt es dir eine geringere Verschlusszeit zu verwenden, damit das Motiv ohne Motionblur eingefangen wird.

Die 5 besten Einsteigerobjektive für deine Canon

Die 5 besten Einsteigerobjektive für deine Nikon

Die 5 besten Einsteigerobjektive für deine Sony

Mehr entdecken

Kommentar hinterlassen

Wir verwenden sogenannte Cookies auf unserer Website. Einige davon sind leider notwendig, damit diese Website korrekt und ohne Probleme funktionieren kann. Andere stattdessen sind dafür da, uns bei der Analyse und Optimierung der Seite zu helfen. Sie sammeln anonymisierte Daten (wie z. B. das Verhalten der Nutzung unserer Website). Du kannst uns helfen, mit dem Akzeptieren der Cookies, dass unsere Website zielgerichtet angepasst wird und optimal läuft. Cookies akzeptieren Mehr lesen